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Wechseljahre

Blume

Viele Frauen haben Angst vor den Wechseljahren und den damit verbundenen Veränderungen.
Bestimmend für die Wechseljahre ist die Hormonumstellung: Die Eierstöcke produzieren immer weniger Hormone, bis sie die Hormonproduktion ganz einstellen.

Diese Zeit erstreckt sich über Jahre, erste hormonelle Schwankungen kündigen sich meistens zwischen dem 45. und 50. Lebensjahr an mit meist unscheinbaren Symptomen, um dann zwischen dem 50. und 55. Lebensjahr mit endgültigem Ausbleiben der Regelblutung, die sog. Menopause, zu erreichen. Aufgrund größer individueller Schwankungen können die Wechseljahre gelegentlich auch deutlich früher oder später eintreten.

Obwohl alle Frauen die Hormonumstellung durchmachen, erlebt jede Frau sie anders. Ca. ein Drittel der Frauen merkt kaum etwas von den Wechseljahren, ein Drittel hat mäßige Beschwerden und ein Drittel leidet stark unter den Veränderungen (Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlaflosigkeit, Nervosität, depressive Stimmungslage).

Ob man Beschwerden bekommt und wie lange diese anhalten, lässt sich nie genau vorhersagen. Das hat mit Vererbung, Veranlagung und zusätzlichen Faktoren wie Lebensweise und Ernährung zu tun.

Eine Reihe präventiver Maßnahmen und Behandlungen ermöglichen es heutzutage eigentlich jeder Frau, die Jahre körperlichen, seelischen und sozialen Umbruchs leistungsfähig und gesund zu überstehen. Nur bei starken, nicht mit anderen Mitteln behandelbaren Beschwerden in den Wechseljahren kommt heute noch die Hormonersatztherapie zu Einsatz.

Wechseljahre müssen nicht als schicksalhaft hingenommen werden, sondern können als interessante Phase im Leben erlebt werden.